Liebe Bürger:innen,

im Landtag möchte ich weiterhin eine starke Stimme für Halle sein. Als Stadtrat kenne ich die Probleme, aber auch die Chancen unserer Stadt. Es darf niemanden kalt lassen, dass es Viertel gibt, wo 70 Prozent der Kinder in Armut leben. Soziale Gerechtigkeit und der gleichberechtigte Zugang zu Bildung sind daher wesentliche Ziele meiner Arbeit. Jedes Kind soll ohne Einschränkung die Kindertagesstätte besuchen können. Der Lehrer:innenmangel muss beendet werden und jede Schule braucht dauerhaft Schulsozialarbeit.

Halle ist stolze Wissenschaftsstadt. Sie wird belebt durch die Studierenden und die Hochschulen sind Innovationsmotoren für die ganze Region. Ich setze mich für ausfinanzierte Hochschulen ein. Das Studium muss frei zugänglich und sozial abgesichert sein. Prekäre Beschäftigungsbedingungen müssen überall zurückgedrängt werden, auch an den Hochschulen.

Drei Dürrejahre haben die Folgen der Klimakrise gezeigt. Der klimagerechte Wandel unserer Gesellschaft muss mit sozialer Gerechtigkeit Hand in Hand gehen. Dafür setze ich mich ein und bitte um Ihr Vertrauen bei der Landtagswahl.

Ihr
Hendrik Lange

Sverige
Kaspar Cornelius Klink
Mit Haltung GERECHTIGKEIT durchsetzen

Hochschule und Gesellschaft

Es war immer meine Ansicht, dass Wissenschaft und Hochschulen, dass Bildung allgemein als gesellschaftliches Gut erhalten werden müssen. Leider ist es seit mehr als 15 Jahren Teil der hochschulpolitischen Agenda, diese Bereiche verstärkt zu ökonomisieren.

So wird Bildung zur Ware. So sollen Hochschulen in Verdrängungswettbewerb zueinander treten. So sollen aus Studierenden Kunden werden, die für die “Leistungen”, die sie erhalten, bezahlen müssen.

Wir als Linke sehen darin große Gefahren: Wissenschaft kann so nicht mehr ihrer gesellschaftlichen Rolle gerecht werden, kritisch, pluralistisch und unabhängig am Fortschritt der Gesellschaft mitzuwirken. Der Gedanke der Bildung, die mehr ist als reine Ausbildung auf einen Beruf hin, wird aufgegeben, mit fatalen Folgen für Demokratie und Gesellschaft: Die freie, kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Zuständen kommt zu kurz, engstirnige Denkmuster werden gesellschaftsfähig. Statt für die Zukunft zu lernen, statt zu lernen, wie man auf veränderte Gegebenheiten reagiert, pauken Studierende Stoff im Schnelldurchlauf. Der Zugang zu Hochschulen wird verknappt, wo er eigentlich verbreitert werden müsste.

So wird Wissen zu Macht, die nur wenigen gehört.

Wir dagegen treten ein für eine offene, demokratische Wissensgesellschaft. Dafür streite ich mit meiner Fraktion und meiner Partei. Denn: In der Bildung liegt die Zukunft Sachsen-Anhalts.

Über mich

Ursprünglich komme ich aus Quedlinburg, wo ich am 20. Januar 1977 geboren wurde.

Mein Studium im Fach Biologie nahm ich 1996 an der Martin-Luther-Universität (MLU) in Halle auf und schloss dieses mit dem Titel Diplom-Biologe 2005 ab.

Mein erster wirklicher Kontakt mit Politik waren die bundesweiten Studierendenstreiks 1997. Der bundesweite Protest gegen die Unterfinanzierung des Hochschulwesens und die beabsichtigten weiteren Kürzungen machte mir erstmals die Misere in der deutschen Hochschullandschaft deutlich.

2002 trat ich dann in die PDS ein, welche für mich als Partei die einzig erkennbare ernsthafte Alternative war – und auch als Linkspartei für mich heute noch ist.

2004 wurde ich für die PDS in den Halleschen Stadtrat gewählt; seitdem bekleide ich in meiner Fraktion die Ämter des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden sowie des bildungspolitischen Sprechers.

Bei den Wahlen im März 2006 wurde ich dann erstmals über die Landesliste in den Landtag von Sachsen-Anhalt gewählt. Dort setze ich mich seither als Sprecher für Hochschul- und Wissenschaftspolitik für einen Paradigmenwechsel in diesen Politikfeldern ein. Bei den Landtagswahlen im März 2011 konnte ich erneut über die Landesliste in den Landtag einziehen. Im März 2016 konnte ich zum dritten Mal über die Landesliste in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen und vertrete die Interessen der Bürgerinnen und Bürger auch in der 7. Legislaturperiode.

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